Die SVP der Stadt Zug ist mit dem Entscheid des grossen Gemeinderats der letzten Woche nicht zufrieden. Die Bewohner & Bewohnerinnen Oberwils und Zugs werden deshalb nun an die Urne gebeten, über den Baukredit abzustimmen.
Eines ist jedoch jetzt schon klar: eine Senkung des Baukredits auf 2,5 Millionen wäre eine existentielle Bedrohung für das geplante Projekt.
Im März werden die Zuger & Zugerinnen darüber entscheiden.
Referendum der SVP gefährdet die Galvanik





Unsere stärkste Partei reagiert wieder einmal sehr linientreu. Ein bewährtes, vielbesuchtes, beliebtes und kulturell breit gefächertes und hochstehendes Ausgehlokal wie die Galvanik Zug wird mit dem Scheinargument “LInkes Prestigeobjekt” angegriffen – weit am Ziel vorbeigeschossen.
Was an der Galvanik links ist, muss weit hergeholt sein. Vielleicht verstehen Exponenten der Partei einfach nicht, dass in einer (auch kleineren) Stadt nicht nur Puurestübli mit Jassplausch und Kafi Gügs gefragt sind, sondern dass junge Menschen gerne auch mal über die Kantonsgrenzen hinwegsehen und Konzerte und kulturelle Veranstaltungen von nationalen und internationalen KünstlerInnen besuchen wollen.
Die Höhe des Projektkredits kann auch kein Grund für den Feldzug sein; man denke an den sogenannten “Kulturtempel” Chollerhalle von nebenan. Die Gelder, die dort verschleudert werden und die Besucherflauten dieses pseudoelitären Kulturangebots sollten bei der Diskussion um öffentliche Gelder im Kulturwesen miteinfliessen. Es bleibt zu hoffen, dass sich nach dem Minarett-Debakel ein Teil der 57.6 % verblendeten Stimmberechtigten wenigstens bei dieser Abstimmung für eine vernünftige Lösung aussprechen.
Stimme in allem zu, aber pseudoelitären ist falsch. Pseudo heist ja so wie und nicht richtig wie.. also wenn du elitär meinst, dann nicht pseudoelitär sondern eben elitär. Weisch was ich meine?
Chollerhalle = elitär
Chollerhalle != pseudoelitär
Gruess us Züri